12. Dezember 2017

5 Dinge, die mich zu Weihnachten wundern…

Ich liebe Weihnachten. Aber es gibt auch Dinge, die mich wundern...
Ich liebe Weihnachten. Aber es gibt auch Dinge, die mich wundern...

Ich mag Weihnachten, wirklich. Aber es gibt 5 Dinge, die mich an Weihnachten wundern. Nein, eigentlich schon nerven…

Laubsägearbeiten

Ist es Euch schon aufgefallen? Laubsägearbeiten haben in der Vorweihnachtszeit Hochkonjunktur. Auf wirklich jedem Weihnachtsmarkt werden sie angeboten, in allen Formen und Farben. Ob als Spielzeugeisenbahn, Lichterrahmen, Serviettenhalter oder Fensterdeko. Man kann Ihnen nicht entkommen und meine Frage ist: Wieso??? Zu keiner anderen Jahreszeit wird der Mensch mit soviel Holz in verschiedenen Ausführungen konfrontiert.

Ist das, weil viele als Kind selbst mit Wonne sägten? Vorzugsweise in den Finger? Wie dem auch sei, irgendwann hatte  auch ich aufgegeben und solch ein Gebilde im Fenster aufgehängt. Es gibt eben kein Entkommen und das jedes Jahr aufs Neue…

Roter Glühwein

Glühwein ist ein alkoholhaltiges Heißgetränk, das in Mitteleuropa traditionell in der Adventszeit, häufig auf Weihnachtsmärkten, getrunken wird.“  Danke, Wikipedia, dass wusste ich auch schon. Was ich nie ganz verstanden habe, warum dieses süße Gesöff so beliebt ist. Wenn überhaupt, dann kommt mir nur der weiße Glühwein in die Tasse. Und der schmeckt auch nur bedingt. Wenn er abkühlt, kann ich ihn nicht mehr trinken. Ich glaube, es liegt an den Gewürzen. Nelke kann ich nicht ausstehen, allerdings Zimt und Sternanis schon. Es ist wohl die Nelke, die mir als Blume auch nicht besonders viel sagt. Die soll allerdings auch ein Comeback gefeiert haben…

Ach ja und das mit dem Wärmen ist auch nur ein Märchen. Alkohol erweitert zunächst die Blutgefäße und sorgt für eine bessere Durchblutung. Allerdings wird er über die Leber wieder abgebaut und der Blutzuckerspiegel sinkt.  So erhält die  Muskulatur weniger Energie, die Körpertemperatur nimmt ab. Eine heiße Zitrone, ein heißer Tee oder alkoholfreier Punsch sorgen dagegen für nachhaltige Wärme.

Zimtsterne backen

Doch, ich liebe Weihnachtsplätzchen. Und vor Weihnachten werden diese auch selbst gebacken. Schoko-Karamell-Taler, Makronen, Spritzgebäck, Vanillekipferl – kein Problem. Aber Zimtsterne, die ich so gerne essen, diese Zimtsterne haben mich an den Rand des Wahnsinns getrieben. Ich hatte den Teig dünn ausgerollt, die Form mit Mehl bestäubt, den Teig ausgerollt, die Form mit Mehl bestäubt…

UND TROTZDEM KLEBTE DIESER VERFLUCHTE TEIG WIE HULLE!!! Ich hatte es mit Hilfe einer Freundin dann irgendwie trotzdem geschafft, die widerspenstigen Sternchen aufs Backbleck zu kriegen. Und sie vorher mit klebrigen Eischnee zu bepinseln. Und sie gelangen sogar. Für mich das letzte Mal. Diesen Teig auszurollen, diesen Teig aus der Form zu kriegen… Nein, never ever. Ich kaufe sie jetzt. Schmecken auch und schonen vor allem die Nerven!

Schlager-Weihnachten

Wieso muss eigentlich jeder deutscher Schlagersänger irgendwann in seinem Leben ein Weihnachtsalbum aufnehmen? Klingt „Stille Nacht“ von Andrea Berg so viel anders als von Helene Fischer? Wenn beide Damen voll Inbrunst „Schlaf in himmlischer Ruh‘“ schmettern und unendlich gerührt ihre Augen dabei schließen. Um dann im nächsten Moment diese weit aufzureißen und bedeutungsschwanger in eine imaginäre Krippe zu starren.

Sorry, ich halte es da eher mit den Pogues und meinem All- time-Number-One-Xmas-Song „Fairy tale of New York“. Keine verlogene Rührung, kein dahin gehauchtes „Durch der Engel Alleluja“, nein. Es ist ein Weihnachtslied und ein Liebeslied, das die Sehnsucht nach Glück und einem besseren Leben beschreibt. Ehrlich gesungen und ehrlich gespielt. Und für mich soviel mehr anrührender, als es Berg oder Fischer jemals könnten… Und dabei sogar wirklich lustig!

Shopping-Hysterie

Es gibt ja den geflügelten Spruch „Weihnachten kommt immer so plötzlich.“ Wirklich? Echt jetzt? Immer Ende Dezember? Jedes Jahr? Ja, tatsächlich. So ist es. Und jedes Jahr brechen die Innenstädte an den vier Advents-Samstagen quasi zusammen. Vor Menschenmassen. Menschen, die dann stöhnen: „Oh Gott, ist das voll. Das machen wir nie wieder.“ Und das sind ganz genau diejenigen, die diese Worte schon seit 20 Jahren wiederholen. Natürlich ist die Weihnachtszeit hektischer. Es gibt Weihnachtsfeiern, Weihnachtsmärkte wollen besucht werden (inklusive Laubsägearbeiten und roter Glühwein). Plätzchen (auch Zimtsterne) gebacken und Weihnachtslieder (Auch „Stille Nacht“) gesungen werden.

Aber hey, die Woche hat fünf Tage. Geht man einmal in diesen fünf Tagen abends Geschenke shoppen, selbst wenn man nur anderthalb Stunden Zeit hat, kann man sich die Shopping-Hysterie an den Adventssamstagen sparen. Und wenn man sogar schon im Oktober oder November anfängt, kann der Dezember wunderbar werden. Mit all seinen schönen Seiten…

Und daher stelle ich hier demnächst die Dinge vor, die ich an Weihnachten liebe…

 

 

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